Satzung des 1. Luckenwalder SC

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform

1.1. Der Verein führt den Namen "1. Luckenwalder Sportclub e. V.", abgekürzt "1.LSC e.V.".
1.2. Der Verein hat seinen Sitz in Luckenwalde und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes in Potsdam unter der Nummer VR 6080 P eingetragen.
1.3. Der Verein wurde am 14.06.1990 gegründet. Die Vereinsfarben sind Blau-Gelb. Das Vereinssymbol zeigt den Luckenwalder Marktturm mit dem Schriftzug 1.LSC und  darunter die Abbildung zweier Ringkämpfer auf gelb/ blauen Hintergrund.
1.4. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember des Jahres.
1.5. Die Organe des Vereins sind:

    a) Mitgliederversammlung (§ 6)
    b) Vorstand
    c) Wahlausschuss

§ 2 Vereinszweck

2.1. Der Zweck des Vereins ist die körperliche und geistige Ertüchtigung seiner Mitglieder durch die Ausübung von Sport und die Teilnahme an Sportwettkämpfen.
2.2. Der Verein hat im Besonderen das Ziel, die Förderung des Nachwuchsleistungssports im Ringen.
2.3. Der Verein kann Kapitalgesellschaften gründen oder sich an Kapitalgesellschaften beteiligen, wenn sie den Anforderungen des zuständigen Fachverbandes entsprechen und die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht gefährden.
2.4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO. und verwendet seine finanziellen Mittel und sonstigen Hilfen aller Art nur zu sportlichen und jugendfördernden Aufgaben. Die Mitglieder des Vereins können daher außer dem Ersatz ihrer für den Verein verauslagten Kosten und dem Entgelt aufgrund eines Arbeits-, Dienst- oder sonstigen Vertrages keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Dabei darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch Gewährung von unverhältnismäßig hohen Vergütungen begünstigt werden. Diese Bestimmung gilt nicht für einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des Vereins gem. § 8
2.5. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.6. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

    a) Bereitstellen der Übungsstätten und Geräte für die Mitglieder,
    b) Einrichtung und Unterhaltung von regelmäßigen Übungs- und Trainingsstunden für alle im Verein angebotenen Sportarten,
    c) Sportveranstaltungen aller Art,
    d) Anstellung oder Ausbildung von Personen, die den Übungs- und Trainingsbetrieb sowie die Wettkämpfe sachgemäß leiten,
    e) geeignete Werbemaßnahmen, die Bürger auf die Bedeutung von Spiel und Sport für die Gesundheit und Lebensfreude hinweisen.

§ 3 Verbandsmitgliedschaft

3.1. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Brandenburg e.V. und derjenigen ihm angehörenden Fachverbände, die für im Verein ausgeübte Sportarten zuständig sind.
3.2. Für die Ringer- und Schwimmabteilung sind die Satzung und Ordnungen des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) und des Deutschen Schwimmverbandes und der Landesfachverbände in ihrer jeweiligen Fassung unmittelbar verbindlich.
3.3. Mitglieder von Kontroll-, Geschäftsführungs- und Vertretungsorganen anderer Vereine dürfen keine Funktionen in Organen des 1.LSC e.V.  ausüben.


§ 4 Mitglieder

Verein besteht aus
1. aktiven   Mitgliedern: Mitgliedern ab Vollendung des 18. Lebensjahres, die eine Sportart ausüben,
2. Jugendmitgliedern: Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres,
3. passiven Mitgliedern: Mitglieder ab Vollendung des 18. Lebensjahres, die keine Sportart ausüben,
4. Ehrenmitgliedern,
5. fördernden Mitgliedern: Personen, Personengesellschaften, juristischen Personen und Vereine, die einen Beitrag nach Vereinbarung zahlen und Rechte und Pflichten aus dieser Mitgliedschaft nicht in Anspruch nehmen können.

4.1. Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Die Aufnahme Minderjähriger setzt die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters voraus. Über die Aufnahme entscheidet, erforderlichenfalls nach Stellungnahme der Abteilungen, denen der Antragsteller angehören will, der Vorstand.

4.2. Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder bestimmen sich nach dieser Satzung. Alle Mitglieder haben im Rahmen der Satzung sowie der Vereins- und Abteilungsordnungen das Recht, am Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen

4.3. Beiträge
Art und Höhe des jeweiligen Mitgliedsbeitrages werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Darüber hinausgehende Abteilungsbeiträge werden durch die Abteilungsversammlung festgesetzt. Die  Festsetzung bedarf der vorherigen Zustimmung des Vorstandes. Eine Sonderumlage kann bis zur Höhe eines Jahresmitgliedsbeitrages und höchstens einmal pro Jahr erhoben werden. Die Festsetzung dieser Sonderumlage obliegt der Mitgliederversammlung. Mitglieder, die ihre Beiträge bei Fälligkeit nicht gezahlt haben, sind von der Ausübung sämtlicher Mitgliedsrechte für die Dauer des Verzuges ausgeschlossen.

Die Beiträge sind grundsätzlich bargeldlos im Einzugsverfahren jährlich zu entrichten und jeweils zu Beginn des zweiten Monats im Jahr fällig. Sie sind den Abteilungen des aktiven Sports gutzuschreiben, oder in der das Mitglied eingeschrieben ist; gegebenenfalls ist eine Aufteilung vorzunehmen (Familienmitglieder in unterschiedlichen Sparten). Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein gegenüber eine entsprechende  Ermächtigung zusammen mit dem Aufnahmeantrag abzugeben. In Ausnahmefällen kann auf Antrag einer Überweisung oder Bareinzahlung auf ein Konto des Vereins zugestimmt werden.

4.4 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt aus dem Verein kann nur nach mindestens einjähriger Mitgliedschaft und nur mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Er kann durch eingeschriebenen Brief oder gegen schriftliche Bestätigung in der Geschäftsstelle erklärt werden. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle in seiner Verwahrung befindlichen, dem Verein gehörenden Gegenstände oder Schriftstücke unverzüglich an die Vereinsgeschäftsstelle herauszugeben.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, insbesondere
  • bei schwerem Verstoß gegen die Vereinssatzung,
  • bei grob unsportlichem Verhalten,
  • bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins, insbesondere durch Kundgabe rassistischer oder ausländerfeindlicher Gesinnung,
  • bei Rückstand in der Zahlung der Vereinsbeiträge von mehr als drei Monaten oder Nichterfüllung sonstiger Verpflichtungen gegenüber dem Verein,
  • bei anderem vereinsschädigenden Verhalten.
4.5. Ehrenordnung
Wer sich in hervorragender Weise um die Förderung des Sports und/oder um den Verein verdient gemacht hat, kann auf Antrag von der Mitgliederversammlung oder durch den Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt werden.


§ 5 Abteilungen

5.1. Der Verein gliedert sich in Abteilungen, die jeweils eine Sportart betreiben. Sie können nur mit Zustimmung des Vorstandes gebildet werden, sich auflösen oder zusammen-schließen.
5.2. Jede Abteilung hat eine Abteilungsleitung, die mindestens aus dem Abteilungsleiter, seinem Stellvertreter bestehen soll. Die Abteilungsleitung kann durch weitere Funktionen besetzt werden.
Der Jugendleiter der Abteilung wird nach der Jugendordnung des Vereins gewählt. Er gehört zur Abteilungsleitung. Die Abteilungsleitung ist für alle mit der jeweiligen Sportart zusammenhängenden Fragen unter Beachtung der Bestimmungen dieser Satzung und der gefassten Beschlüsse verantwortlich. Sie wird von der Abteilungsversammlung für die Dauer von  (3) Jahren gewählt. Die Abteilungsversammlung kann Mitglieder der Abteilungsleitung mit einer 2/3 Mehrheit abwählen.
5.3. Abteilungsversammlungen finden bei Bedarf statt. Spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung findet die vom Abteilungsleiter einzuberufende Jahresversammlung statt. Die Einladung ist dem Vorstand unverzüglich zur Kenntnisnahme zuzuleiten.


§ 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins. Stimmberechtigt sind alle aktiven und passiven Mitglieder, sofern sie mit der Beitragszahlung nicht in Verzug sind, sowie die Ehrenmitglieder. Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind zwar teilnahme-, jedoch nicht stimmberechtigt.
 
6.1. Ordentliche Mitgliederversammlung
Einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung, des Zeitpunktes und des Ortes entweder über öffentliche Aushänge / Presse  oder durch einfachen Brief einzuladen sind. Die Einladungsfrist beträgt zwei Monate ab Absendung der Einladung bzw. der öffentlichen Bekanntmachung. Der Zugang gilt als erfolgt mit Einlieferung bei der Post.

Die Mitgliederversammlung muss jeweils in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres stattfinden.
Der Mitgliederversammlung obliegen:

    a) Entgegennahme der Berichte der Vereinsorgane
    b) Entlastung des Vorstandes
    c) Wahl der Mitglieder des Vorstandes
    d) Ernennung und Abberufung von Ehrenmitgliedern
    e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge sowie etwaiger Sonderumlagen der Mitglieder
    f) Entscheidung über die eingereichten Anträge
    g) Entscheidung über jede Änderung der Satzung
    h) Entscheidung über die Auflösung des Vereins

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens zwei Wochen vorher schriftlich dem Vorstand eingereicht werden und begründet sein. Der  Vorstand entscheidet über die Zulassung von Anträgen zur Tagesordnung. Abgelehnte Anträge sind in der Versammlung den Mitgliedern bekannt zu geben. Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen abgelehnte Tagesordnungspunkte dennoch zur Aussprache und Beschlussfassung zulassen, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.

Während der Mitgliederversammlung können Anträge der Mitglieder, soweit es sich nicht um Abänderungs- oder Ergänzungsanträge zu einem Tagesordnungspunkt handelt, nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Die Mitgliederversammlung wird grundsätzlich vom Präsidenten geleitet, soweit nicht auf dessen Antrag oder bei dessen Verhinderung die Mitgliederversammlung ein anderes Vorstandsmitglied zum Versammlungsleiter bestimmt.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen.

6.2. Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand  einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand unverzüglich einberufen werden, wenn mindestens zehn Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich mit Angabe des Grundes in ein und derselben Sache beantragen. Angelegenheiten, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt und durch Beschlüsse verabschiedet worden sind, können nicht Anlass zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein. Die Einladung der Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von drei Wochen. Für die Einladungsformalien gilt dieselbe Regelung wie für die ordentliche Mitgliederversammlung, jedoch mit der Maßgabe, dass Tagesordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nur solche sein können, die zu ihrer Einberufung geführt haben. Sofern auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Wahlen anstehen, beträgt die Vorschlagsfrist zwei Wochen. Anträge müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung auf der Geschäftsstelle eingegangen sein.

6.3. Wahlen/ Abstimmung
Jede Mitgliederversammlung, gleichgültig ob es sich um eine ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung handelt, ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern die Satzung keine andere Mehrheit vorschreibt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Stellvertretung ist nicht gestattet. Briefwahl ist nicht möglich.

6.3.1. Wahlen zu den Vereinsorganen
Jedes Vereinsamt beginnt mit der Annahme der Wahl. Es endet mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft, Tod, Abberufung, Rücktritt oder Annahme der Wahl durch den neugewählten Amtsträger. Jedes Vereinsamt setzt die Mitgliedschaft voraus. Wiederwahl ist zu jedem Vereinsamt möglich.

Mitglieder von Kontroll-, Geschäftsführungs- und Vertretungsorganen anderer Vereine oder Tochtergesellschaften der Lizenzligen oder eines Muttervereins dürfen keine Funktionen in Organen des Vereins übernehmen. Mitarbeiter oder Mitglieder von Organen von Unternehmen, die zu mehreren Vereinen oder Tochtergesellschaften der Lizenzligen bzw. Muttervereinen oder mit diesen Vereinen oder Gesellschaften verbundenen Unternehmen in wirtschaftlich erheblichem Umfang in vertraglichen Beziehungen im Bereich der Vermarktung, einschließlich des Sponsorings, oder des Wettkampfbetriebs stehen, dürfen nicht Mitglied in Kontroll-, Geschäftsführungs- und Vertretungsorganen des Bewerbers sein, wobei Konzerne und die ihnen angehörenden Unternehmen als ein Unternehmen gelten.

6.3.1.1. Wahlen zum  Vorstand
Stimmberechtigte Mitglieder können Kandidaten für die in der Mitgliederversammlung zu wählenden Vorstandsmitglieder schriftlich dem Vorstand vorschlagen. Der Vorschlag für einen Kandidaten muss mindestens von drei stimmberechtigten Mitgliedern schriftlich erfolgen und kann nur mit der schriftlichen Einverständniserklärung des Vorgeschlagenen eingereicht werden. Der Vorschlag ist mindestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung einzureichen. Später eingehende Vorschläge bleiben unberücksichtigt.

Der Vorstand hat die Vorschläge innerhalb einer Woche nach Ablauf der Vorschlagsfrist dem Wahlausschuss zu übergeben. Dieser entscheidet abschließend nach pflichtgemäßem Ermessen über die Zulassung der Kandidaten. Dazu sollen die Kandidaten vorab persönlich angehört werden. Die Entscheidungen des Wahlausschusses sind nicht zu begründen und unanfechtbar. Die Entscheidung soll sich alleine an der Eignung der Kandidaten zum Vorstandsamt orientieren. Der Wahlausschuss kann mehr Kandidaten zulassen, als Vorstandsämter zu besetzen sind, höchstens aber die doppelte Zahl.
Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Jedes Mitglied hat beim Wahlgang so viele Stimmen, wie Vorstandsmitglieder zu wählen sind. Es ist offen abzustimmen. Wird von der Mitgliederversammlung eine andere Art der Abstimmung beschlossen, so gilt dies jeweils nur für den zur Abstimmung gestellten Antrag.

6.3.1.2. Wahlen zum Wahlausschuss
Der Wahlausschuss besteht aus  zwei Mitgliedern. Der Vorstand bestimmt die  Wahlausschussmitglieder drei Monate vor der Mitgliederversammlung zur Wahl des  Vorstandes. Der Wahlausschuss wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden. Er gibt sich eine Geschäftsordnung. Die Zugehörigkeit zu anderen Vereinsorganen oder die Kandidatur dazu ist mit dem Amt im Wahlausschuss unvereinbar.

6.3.2. Sonstige Abstimmungen
Jedes stimmberechtigte Mitglied hat bei allen Abstimmungen je eine Stimme. Abstimmungen erfolgen, wenn die Versammlung nichts anderes beschließt oder die Satzung nicht etwas anderes vorschreibt, durch Handzeichen. Wird von der Mitgliederversammlung eine andere Art der Abstimmung beschlossen, so gilt dies jeweils nur für den zur Abstimmung gestellten Antrag.
Satzungsänderungen können auf einer Mitgliederversammlung nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.


§ 7 Vorstand

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Wahrnehmung aller Vereinsaufgaben, sofern sie nicht satzungsgemäß anderen Vereinsorganen vorbehalten sind.

7.1. Zusammensetzung
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten und seinem Stellvertreter und mindest 5 weiteren Vorstandsmitgliedern. Es bleibt dem Vorstand vorbehalten, einen hauptamtlichen Geschäftsführer einzustellen. Dessen Mitgliedschaft ruht für die Dauer der hauptamtlichen Tätigkeit.

7.2. Wahl und Abberufung
Die Vorstandsmitglieder werden durch. die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt für 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand gilt als gewählt, wenn er das Amt annimmt. Jedes ehrenamtliche Vorstandsmitglied kann sein Amt jederzeit niederlegen. Besteht mit einem Vorstandsmitglied ein Anstellungsverhältnis, so darf dieses sein Amt nur dann niederlegen, wenn es sich dabei auf einen wichtigen Grund beruft. Erfolgt die Amtsniederlegung aus einem wichtigen Grund, den der Verein zu vertreten hat, so ist der Vorstand nicht genötigt, zugleich das Anstellungsverhältnis fristlos zu kündigen.

7.3. Vertretung des Vereins gegenüber dem Beirat der GmbH
Die Vertretung des Vereins gegenüber dem Beirat und seinen Mitgliedern obliegt dem  Präsidenten, der dabei von seinem Stellvertreter oder einen weiteren Mitglied des Vorstandes vertreten wird.

7.4. Vertretungsbefugnis des Vorstandes
Im Außenverhältnis wird der Verein stets durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Die wechselseitige Bevollmächtigung ist ausgeschlossen. Urkunden und Verträge, aus denen sich für den Verein vermögensrechtliche bzw. finanzielle Verpflichtungen ergeben, sowie alle Verträge mit Lizenzringern können nur schriftlich abgeschlossen werden und müssen bei Vermeidung ihrer Rechtsunwirksamkeit von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet sein. Der Vorstand ist insgesamt von der Vertretung des Vereins ausgeschlossen, soweit durch ein Rechtsgeschäft eines der Vorstandsmitglieder rechtlich oder wirtschaftlich persönlich oder über nahe Angehörige oder verbundene Unternehmen begünstigt oder verpflichtet wird.

7.5. Aufgaben
Der Vorstand entscheidet eigenverantwortlich über die ideellen, sportlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Belange des Vereins, soweit diese Befugnisse nicht satzungsgemäß anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Ihm obliegt die Darstellung des Vereins in der Öffentlichkeit.

Der Präsident koordiniert die Arbeit des Vorstandes und repräsentiert den Verein nach außen.

Das Vorstandshandeln hat sich am Interesse des Vereins, dem Vereinszweck und den gesetzlichen Vorschriften auszurichten. Der Vorstand hat insbesondere entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen die Pflichten des Vereins sorgfältig zu erfüllen, wie die Buchhaltungs-, Bilanzierungs- und Steuervorschriften. Er erfüllt weiter die Arbeitgeberpflichten im Sinn der arbeitssteuer- und sozialrechtlichen Bestimmungen.

7.6. Geschäftsführung des Vorstandes
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.

7.6.1. Geschäftsordnung
Der Vorstand hat sich eine Geschäftsordnung zu geben. Die Geschäftsordnung hat das Zustandekommen von Vorstandsbeschlüssen und ihrer Dokumentation zu regeln sowie die internen Vertretungs- und Zuständigkeitsbestimmungen zu enthalten.

7.6.2. Haushalt
Der Vorstand hat zu Beginn eines jeden Wirtschaftsjahres einen Haushaltsplan zu erstellen und  darüber abzustimmen. Quartalsweise sind dem  Vorstand die betriebswirtschaftlichen Daten zur Berichterstattung unter Gegenüberstellung zum Haushaltsplan vorzulegen.

7.6.3. Haftung
Die Vorstandsmitglieder haften dem Verein für jeden schuldhaft verursachten Schaden. Sie haben besonders hohe Sorgfaltspflichtmaßstäbe einzuhalten.


§ 8 Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb

8.1. Der Verein kann einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb einrichten, wenn der Vorstand dies beschließt und der Verein für die betreffende Abteilung, wenn erforderlich, eine Lizenz erlangt.

8.2. Gliedert der Verein seinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb aus, kann ein Beirat als beratendes Organ für die Geschäftsführung gebildet werden.


§ 9 Satzungsänderungen

Anträge auf Änderung der Satzung können von jedem Mitglied des Vereins und dem Vorstandes gestellt werden. Anträge sind an den Vorstand zu richten. Der Vorstand ist verpflichtet, den Antrag auf Satzungsänderung auf die Tagesordnung der nächsten ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung zu setzen. Der Text der beantragten Satzungsänderung oder -ergänzung ist zusammen mit der Einladung zu versenden. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von 2/3 der auf der Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten.


§ 10 Verstöße gegen die Satzung oder die Ordnungen des Vereins

Der Vorstand kann gegen Mitglieder des Vereins nach vorhergehender Anhörung bei Verstößen gegen die Satzung oder die Ordnungen des Vereins folgende Maßnahmen ergreifen:

    a) schriftlicher Verweis,
    b) Sperre vom aktiven Sportbetrieb bis zu einem Jahr,
    c) zeitlich begrenztes Verbot zum Betreten und Benutzen der Vereinsanlagen.

§ 11 Auflösung

Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung die Auflösung mit Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen wird. Die Abstimmung erfolgt durch Stimmzettel. Im Fall der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen mit Zustimmung des Finanzamtes an die Stadt Luckenwalde, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, und zwar in erster Linie im Sinne des § 2 dieser Satzung; dies gilt nicht, soweit die Mitgliederversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen vor dem Auflösungsbeschluss einen anderen gemeinnützigen Verwendungszweck bestimmt. Die Durchführung dieses Beschlusses ist abhängig von der Zustimmung des Finanzamtes.


§ 12 Inkrafttreten der Satzung sowie Übergangsregelungen

Vorstehende Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Mit dem Inkrafttreten sind die früheren Satzungen erloschen. Die Vereinsorgane können auf der Grundlage der beschlossenen Satzungsänderung Beschlüsse fassen, die mit der Eintragung der Satzungsänderung wirksam werden.


Beschluss über die Satzung
Hauptversammlung des 1. Luckenwalder SC e.V.
Luckenwalde, den  31.05.2015

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