Freitag, 23.09.22
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Dieser Artikel wurde von Alexander Biederstädt geschrieben und 140 mal gelesen.
Anhaltende Startschwierigkeiten für Luckenwalder Ringer
Leon Kolbe schaffte mit unglaublichem Siegeswillen den Gelenauer Marcin Majka mit 5:4 von der Matte zu schicken.

Leon Kolbe schaffte mit unglaublichem Siegeswillen den Gelenauer Marcin Majka mit 5:4 von der Matte zu schicken.

    Am vergangenen Samstag luden die Luckenwalder Ringer zum ersten Heimkampf dieser Saison und empfingen den RSK Gelenau. Im Vorfeld war bereits klar, dass dies keine einfache Begegnung sein wird, dennoch fiel das Ergebnis höher als erwartet aus.

    Im ersten Kampf des Abends standen sich unser Routinier Sven Cammin und der Gelenauer Kaydar Afshar gegenüber. Sven fand nicht richtig in den Kampf hinein und die Gewichtsabnahme machte sich deutlich bemerkbar. Zum Ende der Kampfzeit wurde Gelenau bei einem Stand von 6:1 mit 2 Mannschaftspunkten belohnt (Stand 0:2). Bei den schweren Jungs zeigte unser Neuzugang Geworg Ibashyan eine ganz souveräne Vorstellung. Bereits in der ersten Runde schaffte er es nach der angeordneten Bodenlage durch mehrere Rollen sein Gegenüber, den 20 Kilogramm leichteren Rico Richter, auszupunkten (Stand 4:2). In den nächsten beiden Begegnungen hatten unsere Luckenwalder Ringer leider wenig entgegenzusetzen. Im 61Kg Limit kam Dzhuan Schammseddin gegen James Schreiner nicht über die erste Runde hinaus und musste sich technisch unterlegen geschlagen geben. Auch in der 98Kg Klasse hatte Alexander Biederstädt gegen Kamil Wojciechowski mit 0:7 das Nachsehen (Stand 4:8). Im letzten Kampf vor der Pause startete unser Youngster Fernando Mahmoud in den Abend. Sein Gegenüber Hassan Isamil konnte schlussendlich die entscheidenden Situationen für sich entscheiden und so gingen bei einem Stand von 10:0 weitere Punkte auf das Gelenauer Konto (Stand 4:11).


    In der zweiten Hälfte des Kampfabends ging als erstes Peter Groß in der Klasse bis 86Kg gegen Altmeister Fabian Jänicke auf die Matte. Aber auch hier hatte der 1.LSC das Nachsehen und die Gelenauer bauten ihren Vorsprung weiter aus (Stand 4:14). In einem Kampf auf Augenhöhe begegneten sich Danilo Synytskyi und Marius Megier. Danilo, welcher aus der Ukraine zu uns kam, ist ebenso ein neues junges Gesicht unserer Mannschaft. Obwohl Danilo hier stilartfremd im griechisch-römischen Stil startete, bewies er seine Qualitäten. Kurz vor Ende der Kampfzeit bei einem Stand von 3:1 für den Gelenauer Sportler beförderte Danilo sein Gegenüber in den Sägebock, doch schaffte es Marius durch seine starke Abwehr die Situation zu neutralisieren und den Kampf schlussendlich über die Zeit zu bringen (Stand 4:15). Im kommenden Kampf in der 80Kg Klasse leitete Naim Abualjubain die Aufholjagd der Luckenwalder ein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schaffte es Naim durch sein technisches Vermögen Punkt für Punkt auf seinem Konto zu verbuchen. Bei einem Stand von 8:0 sorgte der Gelenauer Tilmann Germar kurz vor Schluss für eine Schrecksekunde in der Luckenwalder Riege. Er schaffte es noch einmal Naim in der gefährlichen Lage abzufangen und fast den Schultersieg für sich zu verbuchen, doch Naim bewies seinen Kampfeswillen, befreite sich und holt mit 8:2 die ersten Punkte nach der Pause (Stand 6:15). Im vorletzten Kampf des Abends ging erstmals nach langer Wettkampfpause Leon Kolbe wieder auf die Matte. Nach einer langen Genesungspause durch seine Coronaerkrankung waren die Erwartungen ungewiss. Er bekam es zudem mit dem starken Polen Marcin Majka zu tun. In einem Kampf, welcher von einem ständigen Führungswechsel geprägt war, bewies Leon, dass er nichts verlernt hat. Mit unglaublichem Siegeswillen schaffte er es so den Gelenauer mit 5:4 von der Matte zu schicken und brachte die nächsten Punkte für das Luckenwalder Konto ein (Stand 7:15).



    Nun kam es zum letzten Kampf des Abends und es war bereits klar, dass dieser nur noch das Ergebnis verschönern konnte und dennoch gab Daniel Varga im Kampf gegen Felix Franke noch einmal Alles. Nach einer anfänglichen Unachtsamkeit Daniels, welche seinem Gegenüber 4 Punkte einbrachte, startete er seine Aufholjagd. Der Luckenwalder marschierte ab diesem Zeitpunkt nur noch vorwärts, setzte seine Akzente und holte Punkt für Punkt zurück. Am Ende der Kampfzeit konnte sich Daniel so mit 6:4 zum Sieger ernennen lassen.

    Der Endstand des ersten Heimkampfes hieß somit 8:15 für die Gäste aus Gelenau.

    Resümierend fiel das Ergebnis für die Luckenwalder Trainer Jesko Schröter und Andreas Zabel etwas zu hoch aus. Es seien an einigen Stellen knappere Niederlagen oder sogar Siege drin gewesen. Für eine Pause ist jedoch keine Zeit. Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Luckenwalder zum Auswärtskampf nach Talheim. Auch hier erwartet das Trainergespann eine schwere, aber lösbare Aufgabe.


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    Tabelle Regionalliga
    • 1.FC Erzgebirge Aue6:06
      2.RSK Gelenau6:06
      3.RC Germania Potsdam4:22
      4.KFC Leipzig4:22
      5.RV Thalheim4:22
      6.1. Luckenwalder SC0:6-6
      7.KG Frankfurt/ Eisenhüttenstadt0:6-6
      8.WKG Pausa/ Plauen0:6-6
    • 1.FC Erzgebirge Aue4:04
      2.RV Thalheim4:04
      3.RSK Gelenau4:04
      4.RC Germania Potsdam2:02
      5.KFC Leipzig2:02
      6.KG Frankfurt/ Eisenhüttenstadt0:2-2
      7.1. Luckenwalder SC0:2-2
      8.WKG Pausa/ Plauen0:4-4
    • 1.FC Erzgebirge Aue2:02
      2.RSK Gelenau2:02
      3.RC Germania Potsdam2:20
      4.KFC Leipzig2:20
      5.WKG Pausa/ Plauen0:2-2
      6.RV Thalheim0:2-2
      7.1. Luckenwalder SC0:4-4
      8.KG Frankfurt/ Eisenhüttenstadt0:4-4
    Tabelle Landesoberliga Süd
    • 1.AC Germania Artern2:02
      2.KAV Mansfelder Land2:02
      3.1. Luckenwalder SC II2:02
      4.WKG Apolda/Sömmerda0:2-2
      5.Magdeburger SV 900:4-4
    • 1.KAV Mansfelder Land2:02
      2.1. Luckenwalder SC II2:02
      3.Magdeburger SV 900:00
      4.AC Germania Artern0:00
      5.WKG Apolda/Sömmerda0:2-2
    • 1.AC Germania Artern2:02
      2.WKG Apolda/Sömmerda0:00
      3.KAV Mansfelder Land0:00
      4.1. Luckenwalder SC II0:00
      5.Magdeburger SV 900:4-4
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