Karl-Heinz Stahr
Der Höhenflug des Sta(h)r – Luckenwalder Freistil–Kämpfer Karl–Heinz Stahr verblüffte alle

Heinz Stahr, am 05.06.1950 in Treuenbrietzen geboren, begann seine sportliche Entwicklung bei den Turnern. Als Schüler gehörte er zu den größten seiner Altersklasse und die Trainer sahen in ihm einen “Riesen” heranwachsen. Der für Turner fast perspektivlose Heinz Stahr entschied sich für den Ringkampfsport und kam hier schnell zu Erfolgen. Spartakiadesieger, mehrfacher DDR – Meister und schließlich Medaillengewinner bei den Weltmeisterschaften im Freien Ringkampf kennzeichnen seinen Erfolgsweg.

Bis zu den Weltmeisterschaften hatte die Fachwelt seinen Namen kaum mit gesteigertem Interresse wahrgenommen. Einer von vielen; ein Namenloser unter vielen Prominenten. So nahm Heinz Stahr 1973 den Kampf um WM – Edelmetall auf. Als die letzten vier Titelkontrahenten der Weltmeisterschaft in der Gewichtsklasse bis 62 kg in Teheran morgens auf die Waage gingen, blieb das “Zünglein” bei Olympiasieger Abdulbekow oben und dies wäre eigentlich sein “Aus” und für Heinz Stahr nach dem Sieg über Navi (Iran) der Weltmeister gewesen. Die Kampfrichter übersahen Abdulbekows Panne. Aber über den Vizeweltmeister freuten sich die Luckenwalder trotzdem mit Heinz Stahr. Endlich fand die anerkannt gute Nachwuchsarbeit bei den Luckenwalder Dynamos auch einmal im Freistil einen medaillenkräftigen Ausdruck.

Für den gelernten Maschinenschlosser sind Motoren sein Hobby geblieben; heute betreibt er einen Autoservice in der Potsdamer Straße in Luckenwalde.

(Autor: Rolf Schmidtgen)

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