Sonntag, 25.03.18
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Dieser Artikel wurde von Jörn Schröter geschrieben und 1299 mal gelesen.
Deutsche Meisterschaften der Junioren in Bad Kreuznach Freistil
Meistertitel für Richard Schröder und Alexander Biederstädt

    Am 16.März fand in Bad Kreuznach der erste Wettkampfhöhepunkt des Jahres statt. Aus der Trainingsgruppe des 1. LSC waren 8 Athleten vertreten. Das Trainergespann um Michael Kleinschmidt und Jörn Schröter legte im Vorfeld der Meisterschaften die Trainingsschwerpunkte auf das Fassartverhalten sowie technisch-taktische Vorgaben. Leider machte die Grippewelle in den letzten beiden Wochen der Vorbereitung vor den Sportlern nicht halt, so dass die unmittelbare Wettkampfvorbereitung nicht komplett nach den Wünschen der Trainer erfolgen konnte. Trotz dessen wurde als Ziel das Erringen von mindestens 3 Medaillen, darunter eine Goldene, angestrebt. Dieses Ziel wurde mit den beiden Meistertiteln von Richard Schröder (79 kg) und Alexander Biederstädt (97 kg) sowie den beiden Bronzemedaillen von Joshua Morodion (74 kg) und Oliver Kock (79 kg) übererfüllt.

    Richard Schröder ließ, wie bei seinen Vorrundensiegen gegen Philipp Haeffner (KSV Krefeld) und seinen Trainingskameraden Oliver Kock (SC Roland Hamburg) auch im Finale gegen Julian Gebhardt vom SC Unterföhring nichts anbrennen und entschied den Kampf sicher mit 4:1 Wertungspunkten für sich. Bemerkenswert mit welcher Souveränität Richard, der dieses Jahr noch im Kadettenbereich startet, die Juniorenkonkurrenz beherrscht hat.

    Alexander Biederstädt ging als klarer Favorit in das Turnier und unterstrich seine Überlegenheit mit 31:4 Wertungspunkten in 3 Kämpfen gegen Jonathan Ettrich (KFC Leipzig), Mehmed Sari (TRV Berlin) und Patrick Posniak (AV 03 Speyer). Alexander konnte in diesem Turnier mehr verlieren als gewinnen. Das war ihm zu Beginn seiner Kämpfe deutlich anzumerken. Letztendlich konnte er seine Kämpfe jedoch alle vorzeitig beenden. Eine Klasse Leistung!

    Oliver Kock bezwang nach seiner Niederlage gegen Richard Schröder im kleinen Finale, nach großem Kampf, Philipp Haefner (KSV Krefeld) und sicherte sich damit die nicht unbedingt zu erwartende Bronzemedaille. Ebenfalls den 3. Rang sicherte sich Joshua Morodion in der Gewichtsklasse bis 74 kg. Nachdem er seine beiden Auftaktduelle gegen Stefan Kamockij (VfL Neckargartach) und Marcel Berger (SpVgg Freising) gewinnen konnte, unterlag er in einem dramatischen Kampf, der die Halle zum überkochen brachte, dem späteren Titelträger Kevin Lucht (KSV Pausa) mit 5:7 Wertungspunkten. Mit seinen 16 Jahren mußte er in diesem Kampf noch einmal Lehrgeld zahlen. „Hätte er von Anfang an den Kampf mit seiner Fassart bestimmt, hätte Joshua als Sieger die Matte verlassen“ ist sich Trainer Michael Kleinschmidt sicher. Nach einem klaren Hoffnungsrundenerfolg gegen Artur Pinsack (VFK Eiche Radolfzell e.V.) stand Joshua dann im kleinen Finale, wo er Marcel Käppeler (KSV Taisersdorf) ohne größere Mühe bezwang. Trotz der einen Niederlage eine starke Leistung des jungen Athleten in der mit 20 Ringern am stärksten besetzten Gewichtsklasse.

    Nicht alle Hoffnungen und Wünsche gingen bei Friedrich Schröder (65 kg, 8. Platz), Sven Menzel (74 kg, 11. Platz), Jan Beckmann (74 kg, 17. Platz) und Marvin Krüger (125 kg, 5. Platz) auf. Speziell Friedrich und Sven haben die Medaillenränge knapp verpasst. Mit etwas mehr Glück und Durchsetzungsvermögen wäre hier sicherlich mehr drin gewesen. Auch Marvin Krüger ist dicht an einer Medaille vorbeigeschrammt. „Hätte er in den letzten Wochen durchgängig und konsequent trainiert, wäre Marvin mit einer Medaille nach Hause gefahren.“ legt Trainer Jörn Schröter den Finger kritisch in die offene Wunde.

    Insgesamt ist das Trainergespann mit dem Abschneiden seiner Athleten sehr zufrieden. Speziell die beiden noch im Kadettenbereich startenden Ringer Joshua Morodion und Richard Schröder konnten bei Ihren ersten Juniorenmeisterschaften vollends überzeugen. „Das lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken“ sind die Trainer überzeugt. Auch das Auftreten der gesamten Trainingsgruppe bei diesen Meisterschaften ist sehr positiv zu bewerten. Die Luckenwalder Ringer waren eine geschlossene Einheit. Jeder hat jedem geholfen, sei es als Trainingspartner oder als Motivationshilfe. So ist u.a. Sebastian Nehls uneigennützig mit nach Bad Kreuznach gefahren. Großen Dank auch an unseren Physiotherapeuten und „Seelsorger“ Jesko Schröter!

    Die besten Athleten werden sich nun auf internationalen Wettkämpfen und Trainingslagern auf die anstehenden Euopa- und Weltmeisterschaften im Kadetten- bzw. Juniorenbereich vorbereiten.

    Auch die nächsten Deutschen Meisterschaften der B und A-Jugend im April werfen ihre Schatten voraus. Des Weiteren steht mit den Mitteldeutschen Meisterschaften am 21.04.2018 ein Wettkampfhöhepunkt in Luckenwalde bevor.


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